Alle Beiträge von Christian Scholz

Interview mit Prof. Scholz: Blick in die Zukunft (Datakontext)

… auf DATAKONTEXT HR Select
„Gute und engagierte Köpfe tragen seit vielen Jahren dazu bei, dass die deutsche Personalarbeit weltweit an der Spitze steht. In den monatlichen HR Select Ausgaben möchten wir ihnen kurz Persönlichkeiten aus der HR Szene präsentieren.
Dass wir mit Professor Dr. Christian Scholz starten, ist kein Zufall. Er hatte zu Beginn der 90er Jahre erstmals aus wissenschaftlicher Sicht auf die Bedeutung der Personal Software hingewiesen.“

Den gesamten Text findet man -> hier.

(und eigentlich war es der Beginn der 80er Jahre)


Befragungsergebnisse zu „Wohin geht die Personalabteilung?“, heute in: DER STANDARD

Auf dem Jahresforum für die Personalwirtschaft stimmten 180 Personalmanager über zentrale Thesen aus 12 zentrale Thesen zu Befähigungen und Befugnissen von Personalmanagern in Österreich ab. Zusätzlich gab es noch eine Frage zur Umsetzung des Bolognaprozesses in Österreich.

Ergebnisse nachzulesen in DER STANRARD, 16./17. April 2012, Seite K2 (und im Netz -> hier)

. . ja nein
.
Angesichts aktueller Ereignisse wird Nachhaltigkeit in Unternehmen zu einem wichtigen Thema, für das die Personalabteilung „den Hut aufhaben“ sollte. . 50% 50%
.
Personalmanagement ist eine betriebliche Funktion, für die Personalisten ein hohes Maß an fachspezifischen Fähigkeiten brauchen. . 76% 24%
.
Fachspezifische Fähigkeiten für die Personalabteilung bekommt man nicht durch „Quereinstieg und Learning on the Job“. . 69% 31%
.
Konzepte wie „Prognosevalidität“ und „Methodenreliabilität“ halten viele Personalisten und ihre Berater lediglichfür unnötige Fremdworte. . 64% 36%
.
Für ein professionelles Recruiting muss in der Personalabteilung Wissen über „Prognosevalidität“ und „Methodenreliabilität“ vorhanden sein. . 80% 20%
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Es gibt immer mehr HR-Businesspartner. Viele dieser Businesspartner sind aber lediglich Personalreferenten in neuem Gewand und werden deshalb auch nicht auf Augenhöhe akzeptiert. . 86% 14%
.
Die Transformation der Personalabteilung zum Strategischen Partner geht gegenwärtig nur schleppend voran. . 94% 6%
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Die Transformation der Personalabteilung zum Strategischen Partner sollte wesentlich rasanter gehen. . 96% 4%
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Personalabteilungen brauchen umfassende Befugnisse im Sinne von zwingender Richtlinienkompetenz, die aber mit einer Ergebnisverantwortung  zu koppeln sind. . 90% 10%
.
Personalabteilungen haben umfassende Befugnisse im Sinne von zwingender Richtlinienkompetenz, die  mit einer Ergebnisverantwortung gekoppelt sind. . 41% 59%
.
Die Anforderungen an die Professionalität der Personalarbeit sind in kleineren und größren Unternehmen  gleich hoch. . 48% 52%
.
Der Bologna-Prozess hat dem Wirtschaftsstandort Österreich geschadet. . 46% 54%

Unschwer erkennbar: Hinter diesen Fragen steckt die Kompetenz4HR-Matrix …..

Neue Studie: „Social Media wie Kraut und Rüben“

Eine Studie des Intsituts für Managementkompetenz (imk) an der Universität des Saarlandes untersuchte personalwirtschaftlichen Social Media Einsatz. Dabei ging es weniger um die Frage, ob Social Media eingesetzt wird als vielmehr um das „wie“. Das Ergebnis: wenig planvoll und wenig erfolgreich. Auch wenn es hier um Österreich ging, gibt es keinen Grund zur Annahme, dass die Befunde in Deutschland anders ausfallen würden ….

Ein Kurzbericht zur Studie findet sich auf  Standard.at -> hier

Die Studie kann kostenlos angefordert werden unter  scholz@orga.uni-sb.de.

Siehe auch den Artikel „Mächtig wenn man es kann“ auf  Standard.at  -> hier

Tagungsbericht: „Gelebte Interaktivität“

Zum 5. Mal fand die Tagung „Power of People“ (PoP 2011) in Rust / Neusiedler See statt … inzwischen wahrscheinlich die größte HR-Tagung in Österreich. Eröffnet wurde die Veranstaltung (14./15. April 2011) traditionsgemäß mit der Rede von Prof. Scholz zur „Lage der (personalwirtschaftlichen) Nation 2011„.

Ein Tagungsbericht dazu findet sich -> hier.

Bologna betrifft uns alle – immer mehr!

Prof. Scholz referierte am 6.4.2011 beim Businesslunch Saar in Göttelborn zum Thema „Die Bologna-Reform und ihre Wirkungen auf die saarländische Wirtschaft“. Die zwei klaren Aussagen: „Bologna“ ist viel komplizierter als es scheint, da inzwischen vieles auf die ursprüngliche und gute Vision „draufgesattelt“ wurde. Und: In der „neuen Welt“ ist das betriebliche Personalmanagement viel mehr gefordert als früher.

Eingeladen hatten zu dieser Gemeinschaftsveranstaltung Marketing Club Saar e.V., Wirtschaftsclub Saar-Pfalz-Moselle e.V., Club des Affaires Saar-Lorraine, Arbeitskreis Wirtschaft, Wirtschaftsjunioren Saarland, IHK Saarland, Handwerkskammer des Saarlandes (HWK), Handwerkskammer des Saarlandes (HWK), Wirtschaftsrat, SHS Foundation, Forum Junges Handwerk, Dt.-Mex. Gesellschaft, Dt.-Jap. Gesellschaft, Die Familenunternehmer – ASU und  Die Jungen Unternehmer – BJU.

Die Diskussion um die Bologna-Reform wird seit über 10 Jahren geführt. Inzwischen ist sie verbunden mit einer weitreichenden Strukturveränderung an den Universitäten in Richtung auf extreme Zentralisierung („präsidialer Feudalismus“) und einer Veränderung der Bildungspolitik („Nur Breite statt auch Tiefe“). Ein weiteres Problem ist der Übergang der Bachelor-Absolventen in ein Masterstudium:  „Wirkliche Bildung bekommen nur noch Wenige; junge Absolventen werden zu passgenauen Menschen und billigen Arbeitskräften.“

In diesem neuen System haben Unternehmen weitreichende Mitgestaltungsrechte an den Hochschulen: „Unternehmen konnten sich die Bachelor so backen, wie sie wollten – tragen aber jetzt die Verantwortung für das Ergebnis!“ Deshalb ist es paradox, wenn die Wirtschaft die Bachelor-Absolventen teilweise eben doch nicht willkommen heißt und deshalb beispielsweise an der Uni Frankfurt rund 75% der Bachelor sofort einen Master machen wollen. An der Universität des Saarlandes dürften es noch mehr sein, die jetzt in das gefürchtete „Rauskegeln aus“ und „Neubewerben in“ das System kommen.

Zum Schluss gab es noch eine kleine Warnung: müssten sich durch die deutsche Version der Bologna-Reform auf höhere Fluktuation, veränderte Qualifikation und auf Mitarbeiter mit geringerer Selbstständigkeit einstellen. Gerade deshalb sollten Unternehmen aktiv werden: „Duale Studiengänge müssen durchdacht, Diplomstudiengänge geschaffen, interne Schulungen forciert und Kontakte vor allem zu den Fakultäten ausgebaut werden“, so Christian Scholz.

LINK zum Text -> HIER

Mehr Infos unter:
http://bwldiplomuds.wordpress.com
http://www.bologna-schwarzbuch.de

Kontakt:
Dipl.-Hdl. Stephan Buchheit
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisation, Personal- und Informationsmanagement Tel.: ++49(0)681 302 4120
E-Mail: sb@orga.uni-sb.de
Web: http://1v.com

 

 

 

„Wandeln – oder gewandelt werden?“ Thesen zur Zukunft der Personalabteilung; heute in DER STANDARD

Es bleibt ein interessantes Thema: Wohin geht der Weg der Personalabteilung. Nicht immer entspricht dabei die subjektive Perzeption der Betroffenen der objektiven Realität. Nachzulesen im Standard Lesen Sie den vollständigen Artikel von Prof. Christian Scholz im Standard (9./10. April 2011, K36).

Prof. Scholz mit neuem Buch bei Jürgen Albers in der BücherLese (Heute, 9. April 2011, 15:04 in SR 2 Kulturradio)

In der BücherLese spricht Jürgen Albers heute mit  Christian Scholz  über sein zusammen mit Albert Schmitt geschriebenes Buch „Hochleistung braucht Dissonanz. Was Teams vom 5-Sekunden-Modell der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen lernen können.“

Link zur Sendung und zu den anderen Themen -> LINK
Link zum Web-Radio -> LINK

Vor genau 10 Jahren: Ein kleiner Artikel über Hochschulreform und Dienstrechtsreform. (Makaber …)

Vor 10 Jahren erschien in der ZfP ein Artikel, in dem sich drei Personalmanagement-Professoren Gedanken zu der geplanten Reform von Hochschulen im allgemeinen sowie zum Professorenberuf  im besonderen machten.

Personalmanagement und Dienstrechtsreform an deutschen Hochschulen? Der Staat als Arbeitgeber will seine Professoren als Mitarbeiter zu mehr und besserer Leistung anspornen. Dazu will er sie (endlich) motivieren und deshalb unter anderem leistungsabhängig vergüten. Er will also das tun, was in vielen Lehrbüchern und vielen Unternehmen seit langem propagiert wird, nämlich ein professionelles Personalmanagement betreiben. Im Prinzip eine gute Idee! Doch was sind die Erfolgschancen des vom Bildungsministerium vorgelegten Konzeptes? Mit dieser Frage hat sich die Kommission Personalwesen des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. in sehr großer Sorge auseinander gesetzt und das Konzept fachtheoretisch, fachpragmatisch und hochschulpolitisch ausführlich diskutiert. Das auf diversen Vorarbeiten basierende Zwischenergebnis wird nachfolgend aus Sicht der drei Autoren in diesem Positionspapier zusammengefasst und damit zur Diskussion gestellt.

Dieser Artikel ging damals an alle „gesellschaftlich relevanten Gruppen“. Wirkung = Null. Nur, leider ist das, was damals progrostiziert wurde, eingetreten. Also: Zwar Recht gehabt, aber dennoch dumm gelaufen.

link zur PDF -> HIER

Save the Date (Vortrag Prof. Scholz): „Die Bologna-Reform und die Auswirkungen auf die saarländische Wirtschaft“ (6. April 2011, Businesslunch Saar)

Beginn: Mittwoch, 06. April 2011, 12:15 Uhr

Veranstaltungsort:
Cafécantine Flöz, Zum Schacht 6, Quierschied-Göttelborn

Als Gastredner konnten wir Prof. Dr. Christian Scholz, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Personalmanagement an der Universität des Saarlandes, gewinnen. Er spricht über das Thema „Die Bologna-Reform und die Auswirkungen auf die saarländische Wirtschaft“.

Veranstalter:
Marketing Club Saar e.V., Wirtschaftsclub Saar-Pfalz-Moselle e.V., Club des Affaires Saar-Lorraine, Arbeitskreis Wirtschaft, Wirtschaftsjunioren Saarland, IHK Saarland, Handwerkskammer des Saarlandes (HWK), Wirtschaftsrat, SHS Foundation, Forum Junges Handwerk, Dt.-Mex. Gesellschaft, Dt.-Jap. Gesellschaft, Die Familenunternehmer – ASU, Die Jungen Unternehmen – BJU

mehr Info u.a. auf der Seite der IHK-Saar -> hier